Deutscher Hochflug Club


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Dunek

Betreute Rassen > Drehtauben

Herkunft: Türkei, Griechenland, südl. Ex-Yugoslavien

Aussehen: Die verschiedenen Dunek-Typen unterscheiden sich teilweise deutlich. Allen Typen gemein ist, dass sie eine etwas tiefstehende Figur haben, insgesamt langgestreckt wirken und in der Regel einen etwas breiteren Schwanz mit 14-16 Steuerfedern haben. Viele Tiere haben eine Grundzeichnung, die der Mönchszeichnung sehr nahe kommt, diese Zeichnung kann variieren von einfarbig bis hin zu komplett weiß. Türkische Dönek und Kosova-Dynek sind generell glattfüßig, mazedonische und griechische Dunek können auch bestrümpft sein.

Eigenschaften: Dunek sind eine sehr angenehme Rasse, sie vermehrt sich gut und wird sehr leicht zutraulich. Sie stellt keine besonderen Ansprüche in der Haltung, ist allerdings im Training zeitaufwändig. Dunek lieben tägliches Training, durch die kurzen Flugzeiten sind mehrere Auflässe möglich. Wie alle Drehtauben, also auch die verwandten Kelebek und Dolaci, haben sie die Eigenschaft auf ein Droppsignal hin, je nach Art und Rasse/Stamm, sich unter axialen Drehungen dem Schlag entgegen zu stürzen. Dabei entstehen Drehfiguren wie ein Propeller, ein Teller, ein Ball, eine Birne,...usw. je nach Zuchtrichtung. Diese Drehachsen können sehr unterschiedlich sein. Genauso unterschiedlich wie die Figuren ist auch der Sturzwinkel, der zwischen 45 und 90 Grad liegen kann. Allen Typen gemein ist, dass die Drehfigur möglichst lang und gleichmäßig durchgezogen werden soll, wobei eine schnelle Rotation in aller Regel ein schöneres Drehbild erzeugt. Bewertet werden Dunek im DHC nach einer eigenen Flugordnung, die die verschiedenen Voraussetzungen der Typen berücksichtigt.

Text und Fotos: K. Jungnickel






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